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Die vom Stadtrat und Stadtparlament versprochene Machbarkeit von netto null 2040 trifft auf den harten Boden der Realität. Die FDP.Die Liberalen sehen den Stadtrat in der Pflicht, die Klimaziele der Stadt ernst zu nehmen und entsprechend wichtige Themenbereiche Wohnungssanierungen, Netzstabilität, Geothermie und Negativemissionen nicht unbeantwortet zu lassen.

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Mit dem Essen kommt der Appetit. Dies gilt wohl auch für den Umbau des Ratssaals. Im September 2021 genehmigte das Parlament einen Kredit von rund Fr. 370'000 für die Erweiterung der dortigen Medientechnik. Am Montag stimmen wir nun über einen zusätzlichen Kredit von Fr. 947’200 für den erweiterten Technikausbau ab.

Eine Delegation des Stadtparlaments hat den Landratssaal in Glarus besucht und ist auf den Geschmack gekommen. Statt Mikrofone und ein elektronisches Abstimmungssystem einzubauen, soll nun ein Rolls Royce her; viel neue Technik, die in der Anschaffung teuer, unterhaltsintensiv, nicht für alle bedienerfreundlich, fehleranfällig und kaum eingebaut schon wieder veraltet ist. Und welches Problem lösen wir mit den Fr. 1,37 Mio.?

Die Ratssitzungen sind heute schon öffentlich zugänglich. Das einzige Problem, das wir im Rat wirklich haben, sind zu lange Voten. Und gerade das wird der neu geplante Livestream ganz sicher nicht lösen - im Gegenteil. Die geplante Technik wäre nice to have. Aber die Fr. 1,37 Mio. können wir in Winterthur sicher besser investieren als in die Eitelkeit einiger Parlamentarier. Die FDP lehnt den Zusatzkredit ab.

Romana Heuberger, Stadtparlamentarierin/Mitglied der Kommision Bau und Betriebe (BBK)

Link zur Vorlage: https://parlament.winterthur.ch/politbusiness/1492181

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Nach den Personalvorschriften kann städtischen Angestellten eine Einmalzulage zugesprochen werden. Pro Jahr macht dies in der Gesamtsumme gut Fr. 500 000 aus. Allerdings gab es keine Transparenz, wie sich die Einmalzahlungen über die Jahre hinweg entwickelt haben und wie sie in den einzelnen Departementen anfallen.

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