FDP.Die Liberalen
Winterthur
Ortspartei Stadt Winterthur
27.02.2017

Subventionserhöhung Kunstverein: Der Stadtrat geht immer noch den richtigen Weg

Nach breit abgestützten Vorgesprächen und einer offensichtlich erfolgreichen Einflussnahme beim Kanton hat heute der Stadtrat offiziell seine Weisung zur Subventionserhöhung für den Kunstverein vorgestellt. Die FDP-Fraktion begrüsst mit grosser Erleichterung die Absicht des Stadtrates, das Drei-Häuser-Konzept fortzuführen.

Bereits in der Weisung vom Jahr 2013 wollte der Stadtrat die Villa Flora als eigenständige Perle in der Schweizer Museumslandschaft erhalten und hat diesen Willen auch im letztjährigen Museumskonzept bestätigt. Der nun vorliegende Antrag auf Erhöhung der Subvention um 350'000.-CHF ist also folgerichtig und stellt trotzdem eine erfreulich günstige Lösung für die Weiterführung der Drei-Häuser-Strategie dar.

Insbesondere dank der vergrösserten Unterstützung des Kantons, der die Bedeutung der Winterthurer Museen erkannt hat, kann Winterthur mit einem minimalen Mehraufwand seine international herausragende Kunstsammlung erhalten. Der Krediterhöhung ist also unbedingt zuzustimmen.

Damit ist aber dann erst der Anfang gemacht. Noch wichtiger als das Geld ist die künftige Vermarktung, die öffentlichkeitswirksame Positionierung unserer Kunstschätze. Der neu gegliederte Kunst-verein, zusammen mit dem neu konzipierten "House of Winterthur" und alle anderen Beteiligten haben hier noch eine ganze Menge Arbeit vor sich: Die Winterthurer Kunstsammlungen müssen ihre Strahlkraft erhöhen, sollen stärker und weiter herum wahrgenommen werden und damit letztlich auch klar mehr Besucher anziehen.

Ausserdem sollen die weiteren Massnahmen, insbesondere die Übergabe des Personals an den Kunstverein, möglichst schnell an die Hand genommen werden. Nur so kann den Winterthurer Museen die nötige Handlungsfreiheit und Eigenverantwortung übertragen werden, die wir ja schon seit Jahren gefordert haben.

Die FDP-Fraktion begrüsst also den ersten Schritt in die richtige Richtung, dankt dem Stadtrat für seine umsichtige -obgleich zeitraubende -Vorgehensweise und hofft auf eine speditive und positive Bearbeitung durch den Gemeinderat sowie die schnelle Anhandnahme der weiteren Schritte.